762 Kurven zurück nach Chiang Mai 09.02.2017

Sind früh aufgestanden – heute wollten wir beide zum Yoga. Nochmal schön was tun, bevor wir lange auf dem Roller sitzen. Dieses mal waren wir auch am richtigen „Pai Riverside“ aber weit und breit kein Yoga zu sehen. Wir haben an der Rezeption nachgefragt und bekamen mitgeteilt, dass die Yogalehrerin gerade in Indien ist. Verdammt! Soll wohl irgendwie nicht sein.

Da wir jetzt eh schon unterwegs waren, sind wir außerhalb des Rim Pai Cottages frühstücken gewesen. Eines der kleinen Cafés hat Mittels Kreidetafel die ganze Zeit schon Werbung für sein hervorragendes Avocado-Frühstück gemacht. Da war ich eh scharf drauf. Daniel hatte Toast mit Avocado und pochierten Eiern und ich einen Reiswrap mit Avocado und Rührei. Beides Super!
Rucksäcke packen war danach recht schnell erledigt. Diesmal haben wir unsere Windjacken gleich draußen gelassen, wir wussten ja, was auf der Fahrt auf uns zukommt.
Allgemein sieht man in Pai recht viele verletzte. Auch viele Verrückte, die sich mit großem Rucksack auf dem Roller auf den Weg machen. Ganz schlechte Idee! Aber jedem das Seine.
Viele sind auch absolut nicht geübt im Roller fahren. Als wir unsere Rucksäcke am Busbahnhof zum Transport nach Chiang Mai aufgegeben haben, ist ein Chinese auf dem Roller volle Lotte in einen Obststand eingeschlagen. Er hatte sich den gerade eben ausgeliehen und wohl das Gas unterschätzt. Es ist keinem was passiert! Es sind nur alle am Busbahnhof (da waren echt viele – PEINLICH!) kurz erschrocken. Gestern tat er mir echt leid aber beim drüber schreiben muss ich gerade total kichern.

Apropos kichern: total angesagt sind hier übrigens süße Flauschöhrchen die man auf den Motorradhelm klebt(?). Habe überlegt, wer daheim Motorrad fährt und spontan ist mir nur Udo eingefallen – bei dem Gedanken an Udo in schwarzer Lederkluft auf der coolen Harley mit einem schwarzen Helm mit Bärchen- oder vielleicht sogar rosa Hasenöhrchen, die im Wind flattern, musste ich auch sehr kichern. Das währe ein Bild für Götter!!!
Die Rückfahrt von Pai nach Chiang Mai war gemütlicher als die Hinfahrt, weil wir nicht so einen Druck hatten, um noch im Tageslicht dort anzukommen. Haben drei kurze Pausen gemacht und auf dem Weg was getrunken. Das letzte Drittel durch Chiang Mai in der Rush Hour war wieder etwas blöd, weil inzwischen der Popo geschmerzt hat und wir den Busbahnhof nicht gleich gefunden haben.
Dort angekommen lief aber alles problemlos. Gepäck hat schon auf uns gewartet, der Roller war gleich zurückgegeben und mit dem Tuktuk haben wir uns ins Poonpetch Hotel bringen lassen (war zur Rush-Hour nicht die allerbeste Entscheidung – Abgase – aber egal!) Unser Schnäppchen Hotel (24,-€) hat sich als richtig gut herausgestellt! Um 17:00 Uhr sind wir dort ungefähr angekommen und mussten gleich mal was essen und ein Bierchen trinken. Beides lecker 🙂
Nach einer kurzen Dusche haben wir uns mit dem Taxi auf den Nachtmarkt fahren lassen und waren da noch bummeln und SHOPPING!!!!! Habe ein paar schöne Sachen gefunden, die man tatsächlich in Bangkok nicht bekommt. Recht spät haben wir dann noch einen recht bekannten, ziemlich stylischen Fressmarkt entdeckt. Die meisten Stände waren schon zu aber eine thailändische Mariachi-Band hat noch gespielt. Klassische spanische Gitarre vom Feinsten – Paco de Lucia auf Thai. Hier haben wir noch ein Feierabend-Singha getrunken und uns dann ein Tuktuk zurück zum Hotel gechartert. Wir waren auch echt fertig!

Bye bye Pai

 

Landschaft und Daniel mit Helmkamera

 

Chinesisches Irgendwas in der Seitenstraße vom Nachtmarkt

 

Ebenfalls in der chinesischen Anlage

 

„Pink Pussy“ o.W.

 

Überall gibt’s Bulli-Bars

 

Toiletten auf dem Stylo-Nachtmarkt 🙂

 

Paco de Lucia in Action

 

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