Koh Chang 22.02.2017

Warum rast eigentlich die letzte Woche immer im Affenzahn dahin?
Gestern morgen waren wir tatsächlich um 08:00 Uhr zusammen beim Yoga im Blue Lagoon. Insgesamt waren wir zu viert mit Sophie, einer total süßen Belgierin die seit zwei Jahren durch die Welt tingelt und in Indien ihre Yoga-Ausbildung gemacht hat. War für mich mal eine ganz andere Erfahrung wie das Power Yoga das ich normalerweise kenne aber war sehr schön. Habe mich an meinen ersten Kopfstand versucht und das mit Unterstützung auch ganz gut hinbekommen.
Danach haben wir noch ein bisschen miteinander gequatscht und schwupps war es schon halb elf. Auf dem Weg zurück ins „Flora i talay“ sind Daniel und ich noch kurz zum Frühstücken eingekehrt, haben uns im Bungalow Strandfertig gemacht und sind dann nach kurzem überlegen wieder an den Klong Kloi gefahren. Der Strand gefällt uns einfach besser, außerdem laufen hier recht viele Leute mit Sandfliegenstichen rum. Da ich mir ja schon 14 Stück aus Koh Mak mitgebracht habe (trotz aller Vorsichtsmaßnahmen), will ich nix riskieren.
Achja, beim Yoga hat mich auch noch eine Biene in den Fuß gestochen – Danke Kerstin, ich glaube du hast mir bei deiner Abreise die Scheiße am Schuh vererbt 😉 Thailändische Biene tut aber erst mal nicht so weh wie deutsche Biene, war nur ein kurzer Pieks und dann war gut.
Klong Kloi: als wir hier so gemütlich auf den Liegen vor den Yuyu Bungalows sitzen, dreh ich mich irgendwann um, um was zu bestellen und Marvin, unsere Bekanntschaft aus Koh Mak sitzt hinter mir und hatte gerade bei Yuyu eingecheckt. Nach großem „Hallo“ haben wir dann auch gleich zusammen gegessen und uns wieder total verquatscht. Bei der Gelegenheit ist uns das verlassene Hotel wieder eingefallen das man dort ganz am Ende vom Strand besichtigen kann. Da wir das eh alle machen wollten sind wir gleich im Dreierpack losgezogen. Nach ca. 45 Minuten durch die subtropische Nachmittagshitze und einigen Verlaufern hatten wir es dann endlich da hin geschafft. Der etwas wortkarge Einheimische am Ticket-Schalter hat aber leider nur noch auf sein „Closed 4pm-Schild“ gezeigt. Auch unser Einwand, dass es ja erst 10 VOR 4 ist wurde nonverbal abgeschmettert. Noch nicht mal ein Trost-Bier gab es dort für uns.
Naja, isso wie es is. Der Rückweg ging dann auch wesentlich schneller und das Bier bei Yuyu hat dann doppelt so gut geschmeckt und wir hatten so richtig viel Zeit, um uns mit Marvin zu unterhalten. Im abendlichen Sonnenuntergangslicht sind wir die Strecke zurückgerollert und haben noch ein paar Bilder von den Affen an der Straße geschossen.
Auf dem Hinweg morgens ist uns an einem Rasta-Restaurant schon ein Schild (ca. 1mx1m aufgefallen „Verboten für Russen“ wollten wir eigentlich noch fotografieren, haben das aber leider nicht mehr gemacht. Das hat uns interessiert, da wollten wir Abends essen gehen, haben wir dann auch gemacht. Leider hatte sich inzwischen der Bienenstich schmerzhaft wieder in Erinnerung gebracht. Beim Essen war es dann so unangenehm, dass ich lieber zurück in den Bungalow wollte. Deshalb haben wir da das Schild leider auch nicht fotografiert. Der Fuss war dann bisschen dick, nach ein wenig Kühlung mit/und einem Trost-Eis ging es dann aber wieder.

 

 

 

 

 

 

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