Panama

Panama

Wir haben euch lange warten lassen. Wie ihr ja sicher wisst, wenn ihr Facebook oder Instagram verfolgt, sind wir in PANAMA. Wenn ihr es noch nicht wusstet: Gerne hier abonnieren/folgen Facebook und Instagram.

Die ersten Tage haben wir in Panama-City verbracht. Die Unterkunft war super! Günstig und sehr sauber und zentral. Nach einer Nacht dort haben wir am ersten Tag einen Ausflug in den Parque Natural Metropolitano gemacht. Wie auch schon bei unserer Costa Rica Reise mit dem erklärten Ziel: Faultier sehen. Der Park liegt fast mitten in der Stadt. Taxifahren ist in Panama (wie fast alles) recht teuer (gleiches Preisniveau wie Deutschland) also haben wir uns eine U-Bahn Karte gekauft und sind mit der Metro zu der dem Park am nächsten gelegenen Station „Albrook“ gefahren. Von dort aus hätte man 20 min. laufen können, aber wir sind ja bequem und haben uns für 4$ ein Taxi für die restlichen 2 Kilometer genommen. Der Park ist quasi ein Weg durch einen Regenwald und nach ca. einer Stunde Marsch (mit Blick immer nach oben – Faultier?) erreicht man einen spektakulären Aussichtspunkt, von dem aus man einen super Blick über Panama-City hat. Achso, ich hatte noch nicht erwähnt, dass es zumindest die Hälfte des Weges geschüttet hat wie aus Kübeln. Das passiert halt, wenn man im Eifer des Flüge-buchen Gefechtes nicht checkt, was für ein Wetter im Zielland gerade ist. In Panama ist gerade Regenzeit. Wir sind aber entsprechend ausgerüstet, daher ist das nicht so schlimm. Ein Faultier haben wir übrigens nicht gesehen aber eine Art Riesen Meerschwein-Kaninchen, Blattschneider-Ameisen und tausende Geier. Ohne Übertreibung – ich schwöre! Über Panama City kreisen riesige Schwärme von Geiern. Von den Geiern mit Anzug und Krawatte hier in Panama hatten wir ja gehört 😉 aber dieser Anblick hat uns schon überrascht.

Für den nächsten Tag haben wir eine Tour gebucht. Das Markenzeichen unsers witzigen Guides „Celso“ ist der „Panama-Hut“. Den hat er immer dabei. Wir sind auf einen Hügel mit Aussicht gelaufen, den Cerro Ancon. Hier oben war noch unter US-amerikanischer „Besetzung“ ein Wohnviertel gehobener Militärs usw. Außerdem stehen hier die Funkmasten und die Verwaltung des Panama-Kanals. Eigentlich wäre heute aufgrund eines Feiertags geschlossen gewesen, aber mit ein bisschen „Trinkgeld“ hat man uns dann als einzigen Touris Zugang gewährt. Die Aussicht hier oben war schon toll. Von oben erinnert uns Panama City sehr an Benidorm. Vermutlich auch an Manhattan, aber da waren wir ja noch nicht. Aufgrund starken Regens, sind wir am Casco Viejo, das ist das alte Panama City mit meist alten Kolonialbauten, nur vorbei gefahren. Die Brücke Puente de las Americas haben wir überquert. Sie überspannt den Kanal und verbindet quasi die beiden Amerikas, Nord- und Süd, die durch den Panama-Kanal getrennt wurden. Die Besichtigung der Miraflores- Schleusen (Eintritt $ 20) und des Kanals selbst, ist natürlich das Highlight hier. Wir haben ein riesengroßes Containerschiff, die „Maersk Inverness“ beim Schleusen beobachtet. (Hier ein paar Fakten für Technik-Interessierte) Ein Schiff der Panamax-Größe, das hier nur noch 60cm Wasser unterm Kiel hat. Bis 2016 waren das die größten Schiffe, die hier durch gepasst haben. Nun gibt es aber parallel eine noch größere Schleuse, durch die Schiffe passen, die 1,5 mal so groß sind. Das entspricht 4 Fussballfeldern. Wahnsinn. Der Kanal ist natürlich Panamas größte Einnahmequelle. Generell ist Panama ein Transitland, das zu Land und Luft, aber vor allem zu Wasser sehr viel Fracht abfertigt. Die Preise für die Durchfahrt für die größten Schiffe liegen bei über $ 1 Mio. Dennoch ist das nur ein Zehntel gegenüber der Kosten für die Umrundung von Kap Horn. Wir wissen jetzt auch, warum so viele Schiffe unter der Flagge Panamas fahren, denn die zahlen 20% weniger für die Kanalpassage. Eine Firmenadresse hier in Panama genügt wohl, vielleicht sogar eine Briefkastenfirma. Steuern sind hier sehr gering, dafür die Preise um so höher. Die erinnern uns ans Nachbarland Costa Rica.

Wir mussten eine Entscheidung treffen. Entweder auf die Inselgruppe Bocas del Toro fliegen und Strandleben bei hoffentlich gutem Wetter genießen, oder eine Woche Mietwagen-Tour durchs Hinterland mit Wandern, sehr wahrscheinlich mit viel Regen. Letztendlich haben wir uns für die Bocas entschieden und sind mit Air Panama 1 Stunde auf die Hauptinsel Isla Colón geflogen. Hier ist es tropisch warm und es regnet ab und zu. Wir haben uns Fahrräder geliehen und sind ein bisschen über die Insel geradelt. Der Hauptort ist ganz nett, schön karibisch bunt, aber leider liegt ziemlich viel Müll herum. Generell gibts auch hier in Panama ein massives Plastikproblem. Der US-Einfluss mit seinen Burgerläden und Starbucks etc. macht das nicht gerade besser. Verdammte Plastikbecher und Strohhalme! Es war aber schon schön etwas außerhalb an der Küste entlang zu fahren und an den kleineren Stränden zu halten. Hier und da trifft man junge Leute, die mit ihren alten VW Bussen, hier Kombis genannt, auf Langzeit-Reise sind. Oft Argentinier oder auch ein Paar aus Chile/Frankreich haben wir schon getroffen. Wir unterhalten uns dann gerne, machen Fotos von den Bullis und zeigen Fotos von unserem Bus. Macht echt Spaß mit „Gleichgesinnten“ zu quatschen. Nach 2 Nächten haben wir zur Nachbarinsel Bastimentos gewechselt. Hier gönnen wir uns mal was besseres, nämlich das Palmar Ressort. Unter $ 100 pro Nacht ist hier selten etwas anständiges zu finden. Oder anders gesagt, für $ 50 gibst oft nur Mist. Wir sind preislich nunmal von Asien „versaut“. Bastimentos ist wirklich sehr schön. Die Strände ähnlich wie in Thailand, die Leute sind nett, wie meistens in Panama und das Essen im Resort ist auch top. Hatten am Flugplatz auf Colón eine Kanadierin kennengelernt, die hier im Resort als Volunteer Yoga gibt. Hatten die erste Stunde bei ihr, war prima. Wir hatten auf Bastimentos wirklich Glück mit den Wetter. Nach einer knappen Woche ging es mit Air Panama zurück nach Isla Colón, für eine Nacht. Hier hat es ordentlich geschüttet. Dafür waren wir abends im „Azul“ essen. Hier gibt es für $ 19,99 ein super 6-Gang Menü. Na also, es gibt doch noch was fürs Geld, wenn man ein bisschen sucht. Am vorerst letzten Tag in Panama City trafen wir uns um 9 Uhr am Central Hotel im Casco Viejo, also im alten Panama Stadt. Wir wurden abgeholt und 6 Stunden zu unserer nächsten Unterkunft gebracht. Haben uns für eine Woche eingebucht ins Santa Catalina Yoga und Surf Retreat. Wir freuen uns sehr darauf! 🙂

Panama Vlog#11

Showing 13 comments
  • Wolfgang u.Beate
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    2km mit dem Taxi um Faultiere zu sehen?Die hättet ihr euch sparen können,gegenseitiges Anschauen hätte genügt.

    • cosanmay
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      😂 Papaaaaaa! 😂

  • Beate
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    🤔🤔🤔 (augenroll), dein Papa/Schwiegerpapa, immer im Plural. Ich kann selbst.
    Wieder ein toller Vlog, der häsch 11😊 Oma hat er auch gefallen. Ihr Kommentar: “ Gut dass se verheiart sinn, sunscht den die sou was net erlewe“! Ich kann nur sagen: „O wie schön ist Panama“! Wenn sich die Gelegenheit (Cruise) ergeben sollte, will ich auch nach Panama. Euch noch schöne und glückliche Zeit, wo auch immer ihr seid. 😚😙

    • cosanmay
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      Panama ist echt schön! Hier im Retreat haben wir auch gerade eine super Zeit. Gib Oma einen Kuss von mir und Papa einen Klaps für den Faultier-Kommentar 😂

  • Ewa
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    Schöne Bilder und das Video ist der Hammer. Ich warte auf mehr und wünsche euch glückliche und aufregende
    Tage 😘🤗

    • cosanmay
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      Dankeschön Ewa und ganz viele liebe Grüße an dich 💋💋💋🙋🏻‍♀️🙋🏻‍♂️

  • Isabel Calvo-Ferreira
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    schön sieht das aus! und ihr seht auch wieder schön entspannt aus. i like! <3

    • cosanmay
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      Wir sind super-entspannt! Gerade hatten wir die geilste Surf-Stunde ever 😍 Wir hoffen es existieren davon ein paar Bilder. Wir können natürlich keine machen aber einer war verletzt und hat hoffentlich ein paar geschossen. 💋💋💋

  • Brigitte
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    Oh wie schön ist Panama ABER ich befürchte da gibt es auch dieses komische Costa Rica Essen : gallo Pinto und sonst nur Ami Food! Oder irre ich mich ? 🤔AWA schee isses dort gell 😎

    Pura vida

    • cosanmay
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      Ist meine Antwort garnicht angekommen?
      Hatte soooo schön geschrieben, dass wir ehrlich gesagt in Panama City lieber zum Kubaner (Ropa Vieja), Thai und Inder gegangen sind. Insofern war das Essen lecker 😉 CR hatten wir kulinarisch auch nicht in guter Erinnerung. Was wir hier aber gerne essen sind Sandwiches mit Patacones (frittierte Kochbananen – schmeckt genau wie Pommes). Jetzt waren wir ja gerade im Surfcamp. Da wurde extrem lecker gekocht sogar auf Wunsch vegetarisch/vegan und immer Glutenfrei. Es gab dort kein Brot und man hat es kaum vermisst, noch nicht mal beim Frühstück! Bohnen gabs auch aber die lassen wir beide lieber weg – die bekommen uns nicht. Hatten da so ein Erlebnis der stinkenden Art in CR 😀

  • t.lo
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    YO! Was geht mit häsch 10? Warum ist der zensiert? Hat google den auf youtube nicht durchgewunken? Welche dreckigen Details gehen uns da durch die Lappen? Ich fordere Aufklärung!
    Ansonsten: WEITERMACHEN! Sieht gut aus bisher 😉
    Fühlt euch dolle gedrückt von uns dreien!

    • cosanmay
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      Wir haben es verrafft 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♂️ Wir werden irgendwas zusammenbasteln, und 10 nennen, damit es wieder stimmt.

    • cosanmay
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      Wir machen auf jeden Fall weiter, Daniel ist jetzt auch am Schnitt des Materials beteiligt.
      Wir drücken ganz doll zurück und freuen uns jetzt schon wie Bolle auf die Lagerfeuernächte beim nächsten Camping. Da gibts dann die schmutzigen Details 😉

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