Unsere Weltreise endet

Nach der anstrengenden Surfwoche auf Lombok haben wir entschieden, es die letzten Tage bzw. Wochen unserer Weltreise ruhig und entspannt angehen zu lassen. Und wo sonst könnte das besser gelingen, als in unserem „geliebten“ Thailand. Von Lombok aus sind wir also mal wieder in Kuala Lumpur, Malaysia, zwischengelandet, bevor es nach Bangkok weiter geht. Bei einer der großen Ketten verdrücken wir ausnahmsweise mal einen Burger, bereuen es aber auch wieder recht schnell. Das frische, gesunde, indonesische Essen war so viel leckerer und dazu noch billig. Unser Flieger hat Verspätung, aber das kann die Vorfreude auf Bangkok kaum trüben. Es zieht uns einfach immer wieder dort hin.

Unser Lieblingsplatz in Bangkok – Das Sawadee House bei Tag
…und bei Nacht

3 Tage haben wir uns durch das, rund um die Khaosan Rd. gelegene Viertel Banglampoo treiben lassen, das eine oder andere Bierchen genossen und uns auf den Weiterflug nach Ranong gefreut. Auf einer der kleinen Inseln in dieser Gegend wollten wir die letzten 2 Wochen unserer Reise verbringen. Also ging es nach Ankunft in Ranong weiter mit dem Speedboot. Die Insel ist klein und beschaulich. Nach 3 Nächten auf der Ostseite, beschließen wir, es uns auf der Westseite an einem großen Strand gemütlich zu machen. Hier sollen sogar ab und zu surfbare Wellen ankommen. Wir schlafen aus, liegen am Strand, fahren mit dem Roller herum und warten auf die Wellen. Ganz nebenbei haben wir ein paar neue, thailändische Lieblingsgerichte entdeckt, denn die Küche in unserem Resort ist wirklich absolut super. Pad Krapao (gehacktes Huhn mit Thai-Basilikum) mit Fried egg on top (Spiegelei) ist unglaublich lecker. Auch die ganzen Gerichte mit Cashew-Nüssen, die es hier gibt, sind die Wucht. Eine tolle Hippie-Bar gibt es hier auch an einem Strand etwas weiter weg. Hier waren wir allerdings nur ein mal, weil der Weg dorthin von zwei recht angriffslustigen Hunden bewacht wurde. Die sind uns, als wir auf dem Roller vorbeigefahren sind, hinterhergerannt und haben versucht (in den Roller?) zu beissen. Da wollten wir dann nicht noch mal hinfahren. Schade eigentlich, die Bar ist wunderschön, hat drei Stockwerke und ist komplett aus Treibholz gebaut.

Und tatsächlich, nach ein paar Tagen kommt ein Swell an unserem Beach Break (Strand) an. Natürlich nicht vergleichbar mit Indonesien, aber genug, um sich ein Brett zu leihen, Wellen anzupaddeln und einfach ein bisschen Spaß zu haben. Man hat Abends einfach das Gefühl, etwas Vernünftiges aus dem Tag gemacht zu haben. Und Hunger hat man natürlich auch. Überhaupt sind die Restaurants hier gut und vielseitig. Ich glaube, hier hatten wir den besten burmesischen Teesalat ever.

Die Tage vergehen wie im Flug, wie immer im Urlaub, wenn sich das Ende der Reise nähert. Und ehe wir uns versehen, sitzen wir wieder im Flieger nach Bangkok. Wir wären gerne mal wieder mit dem Zug gefahren, aber das war von Ranong aus diesmal zu umständlich. Also verplempern wir die letzten Tage und Stunden wieder in Bangkok Banglampoo, machen Trost-Shopping und fliegen zur letzten Etappe unserer Reise, nach Kuala Lumpur, Malaysia.

Der Flughafen von KL befindet sich eine gute Autostunde entfernt von der Stadt. Deshalb sehen wir diesmal auch zum ersten Mal die berühmten Petronas Towers und den Fernsehturm von Kuala Lumpur. Beides leider im Dauerregen, aber dennoch imposant. Wir haben nur 2 Nächte hier und entscheiden daher, uns nur die nahe gelegenen Batu Caves, einen Hindu-Höhlen-Tempel anzuschauen. Ansonsten wollen wir am Hotel-Pool faulenzen. Gesagt, getan. Die Batu Caves sind sehenswert, aber auch sehr touristisch. Ansonsten haut uns KL nicht so wirklich von den Socken. Wir sollten lieber wiederkommen und mehr von Malaysia ansehen.

Ehrlicherweise sind wir aber auch mehr damit beschäftigt, unsere Gefühle einzuordnen. Unser Traum, unsere persönliche Weltreise, geht zu Ende. Freuen wir uns auf zuhause? Ja. Sind wir trotzdem traurig, dass unsere Reise vorbei ist? Ja. Damit muss man erstmal klarkommen. Die Feststellung, dass dies ein Widerspruch ist, hilft uns in dem Moment nicht wirklich weiter. Wir trösten uns mit der Vorfreude auf einen Heimflug in der Business-Class. Das haben wir uns verdient. Und der Begrüßungs-Champagner lindert den Schmerz. Wie sagen wir immer… „Nach der Reise ist vor der Reise!“

Ach ja, und REISEN FETZT !

Vlog #23

Showing 2 comments
  • Brigitte
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    Scheee wars 👏

    • cosanmay
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      Sind schon wieder reif für die nächste 😜

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